Bienenweiden
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Bienenweiden

Die Unterstützung von Bienen ist für alle Gärtner eine Herzensangelegenheit. Die fleißigen Helfer produzieren nicht nur den leckeren Honig, sondern leisten auch als Bestäuber einen wichtigen Beitrag zur Ausbreitung und Fortbestehen zahlreicher Pflanzenarten. Damit die Bienen für ihre Arbeit auch genug Nahrung finden, lohnt es sich, für einen buntblühenden Garten mit tollen Farben zu sorgen. Beetliebe hat eine große Auswahl an Bienenfutter für euren Garten, die ein echter Magnet für Insekten ist.

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Andy Köhler

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Blühstreifen fördern durch Blumen und Wildkräuter die Artenvielfalt in Feldern und Gärten. Blühstreifen bezeichnen Ackerränder, an denen blühende Blumen und Kräuter wachsen. Ein Anblick, der vor wenigen Jahrzehnten noch völlig alltäglich war. Heutzutage drohen diese bunten Ackerränder immer mehr zu verschwinden.

Warum sollte man einen Blühstreifen anlegen?

  • Biologische Schädlingsbekämpfung: In den Blühstreifen leben Insekten, die sich von den Schädlingen auf den Feldern ernähren. Dadurch kann die Landwirtschaft mit weniger Pestiziden auskommen oder sogar ganz auf die chemischen Mittel verzichten.
  • Bestäubung: Insekten bestäuben die Blüten und helfen so, die Ernte zu sichern.
  • Erosionsschutz: Blühstreifen oder wilde Hecken wirken als Windbrecher zwischen den Äckern. Ohne sie trägt der Wind fruchtbaren Boden vom Feld weg. Im Extremfall können landwirtschaftliche Flächen so unfruchtbar werden.
  • Nahrung: Die Samen vieler Wildkräuter bieten Nahrung für Vögel.
  • Lebensraum: Die Gräser und kleinen Sträucher gewähren Reptilien und kleinen Säugetieren Unterschlupf. Heimische Vögel wie Feldlerchen oder Rebhühner finden hier geschützte Nistplätze.
  • Schutz im Winter: Die dicht bewachsenen Streifen schützen den Boden vor Frost und Schnee. Kleine Tiere quartieren sich hier im Winter ein.
  • Verbindung zu anderen Lebensräumen: Die Blühstreifen sind Verbindungswege, auf denen sich die Tiere im Schutz der Pflanzen bewegen können.
  • Rückzugsorte vor den Menschen: In die Streifen am Feldrand können sich die Tiere flüchten, wenn Traktoren und Erntemaschinen im Einsatz sind.

Bester Standort für einen Blühstreifen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Blühflächen oder Blühstreifen Grünflächen anzulegen und somit ein zusätzliches Nahrungsangebot für eine Vielzahl an Tieren zu schaffen. Auf allen Flächen, die nicht genutzt werden, können Blühstreifen angelegt werden. Diese können sich innerhalb eines Ackerschlags, auf Vorgewenden oder am Ackerrand aber auch auf Bewässerungsstreifen oder Rodegassen befinden. Aber auch auf Baumscheiben in der Stadt oder auf kleinen Flächen in Schrebergärten oder Vorgärten.

Wie bereitet man den Boden für einen Blühstreifen vor?

Eine gründliche Saatbettbereitung ist von enormer Wichtigkeit für den Erfolg von Blühstreifen. Die Saatbettbereitung für Blühstreifen muss ebenso sorgfältig erfolgen wie bei Nutzkulturen (bspw. Weizen). Besondere Sorgfalt sollte allerdings bei mehrjährigen Mischungen erfolgen, da eine zu starke Verunkrautung bereits zum Sommerbeginn zu einem Ausfall von zahlreichen der angesäten Pflanzen führen kann.

Zunächst ist eine gründliche mechanische Unkrautbekämpfung notwendig. Die zu bepflanzende Fläche sollte absolut unkrautfrei sein. Im Anschluss erfolgt eine Bodenlockerung. Das entstehende Saatbett sollte locker und feinkrümelig sein.

Wie sät man Samen für einen Blühstreifen aus?

Bei der Aussaat des Saatgutes gilt es, den optimalen Zeitpunkt sowie die geeignete Saattiefe zu beachten. Beide Aspekte variieren je nach verwendeter Blühmischung (einjährig oder mehrjährig). Da die einjährigen Blühmischungen oftmals frostempfindlich sind, empfiehlt sich eine Aussaat ab Ende April/Anfang Mai. Eine gestaffelte Aussaat, welche bspw. von Ende April bis Anfang Juni erfolgt, ist für die Insekten besonders vorteilhaft, da die Blühdauer somit bis in den nahrungsarmen Herbst ausgeweitet werden kann – vorausgesetzt, die Blühmischungen können auf den entsprechenden Flächen so lange stehen bleiben.

Mehrjährige Mischungen hingegen können im Frühling oder im Herbst ausgesät werden. Der Vorteil von einer Aussaat im Herbst liegt darin, dass auch hartschalige Samen im Frühjahr sofort keimen können.

Tipp

Das Saatgut der Blühmischung wird mit Sand gestreckt, so verteilen sich die Samen sehr gut - ihr könnt gleichmäßig auf eurer Fläche aussäen.

Wie werden Blühstreifen gepflegt?

Grundsätzlich gilt, dass möglichst wenig auf dem Blühstreifen getan werden muss, solange sich dieser gut entwickelt. Eventuelle Pflegemaßnahmen sollten nur im äußersten Notfall, bspw. wenn die Fläche zu stark verunkrautet, ergriffen werden.

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