Zuckermais
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Zuckermais

Mais ist eine der ältesten Kulturgemüsearten der Welt. Der Anbau lohnt sich auch schon im kleinen Stil. Zuckermais wächst schnell und die Aufzucht ist leicht. Jede Maispflanze trägt einen bis zwei Kolben, die von der Pflanze direkt auf den Grill jedes Barbecue perfekt vollenden.

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Wie Forscher festgestellt haben, stammt der Mais ursprünglich aus Mexiko und wurde dort bereits vor mehr als 9.000 Jahren angepflanzt. Anschließend verbreitete er sich in Panama und in Südamerika, bevor ihn Christoph Columbus in der Karibik entdeckte und mit nach Europa überführte. In Spanien wurde das Getreide ab 1525 angebaut. Auf Grund klimatischer Bedingungen konnte in Deutschland lange Zeit kein Mais angepflanzt werden; es war für die Maispflanzen einfach zu kalt. Erst in den 1960er-Jahren, als neue Maiszüchtungen, (die weniger kälteempfindlich reagierten) entstanden, wurde er auch in Deutschland landwirtschaftlich angebaut. Mittlerweile werden fast 20 % der Ackerflächen für den Anbau von Maispflanzen genutzt.

Wann Mais vorziehen?

Ende März kann Zuckermais in Töpfen vorgezogen werden. Die Samenkörner sollten vor der Aussaat etwa eine Nacht lang im warmen Wasser vorquellen. Für die Direktaussaat ab Mai sollte sich der Boden auf mindestens 10 °C erwärmt haben. Säen bzw. pflanzen Sie den Mais an einen vollsonnigen Platz. Zuckermais ist besonders wärmebedürftig und braucht zum schnellen Wachsen und Reifen der Früchte viel Sonnenschein. Optimal sind windgeschützte Lagen.

In welchem Abstand wird Mais gesät?

Ein Abstand von 60 cm zwischen den Reihen und von Pflanze zu Pflanze von 30 cm ist empfehlenswert. Setze die Maispflanzen möglichst nicht in Reihen, sondern blockweise. Auf diese Weise bieten die hohen Pflanzen dem Wind weniger Angriffsfläche. Drückenden Wurzelballen tief in die Erde, denn Mais ist ein Tiefwurzler und bildet daher eine Pfahlwurzel aus.

Wo wächst Mais am besten?

Der Boden sollte locker, tief und kalkhaltig sein. Mais ist regelrecht stickstoffhungrig, deswegen sollte regelmäßig mit Kohljauche gedüngt werden. Maispflanzen können angehäufelt werden, um ihnen einen festeren Stand zu geben.

Wann wird Mais gedüngt?

Man kann Mais dünn mit leicht angetrocknetem Rasenschnitt oder einem Gemisch aus Rasenschnitt und altem Herbstlaub mulchen. Wenn die Pflanzen knapp kniehoch sind, ist es Zeit für eine zweite Düngergabe. Man versorgt den Zuckermais bis Mitte Juli am besten noch einmal mit rund 70 g Hornmehl pro Quadratmeter, das man im Wurzelbereich der Pflanzen ausstreut. Bei Trockenheit sollte der Zuckermais rechtzeitig gewässert werden. Er ist zwar relativ trockenheitsverträglich, die Erträge sind bei anhaltendem Wassermangel jedoch deutlich geringer.

Wie wird Mais geerntet?

Der Mais ist erntereif, sobald sich die Fäden der Blüten braun oder schwarz färben. Es gibt einen kleinen Test, um den richtigen Erntezeitpunkt abzupassen: Ritze ein Korn z.B. mit einer Messerspitze an. Wenn milchig weißer Saft austritt, ist der Mais reif (sogenannte Milchreife). Wenn der Saft noch klar und wässrig ist, lasse die Kolben noch etwas reifen.

Brich die erntereifen Kolben einfach von der Pflanze ab und entferne diese, wenn alle Kolben geerntet wurden. Der Mais sollte möglichst bald nach dem Ernten verzehrt werden. Sobald er geerntet ist, wandeln sich die Zuckerstoffe in Stärke um und der süßliche Geschmack geht verloren.

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